Direktbuchung gilt als günstigste Variante — die Realität ist komplexer. Dieser Ratgeber zeigt die Abwägung zwischen Direktbuchung, großen OTAs und Niedrigprovisions-Plattformen.
Bei Direktbuchung behält der Gastgeber 100% — abzüglich seiner Kartenkosten. Theoretisch der niedrigste Preis. Praktisch verlierst du aber Streitbeilegung, sicheren Zahlungsfluss und strukturierte Bewertungen, die Plattformen bieten.
Große OTAs lösen das, kosten Gastgebern aber 15–25% Provision. Das steckt fast immer im Übernachtungspreis — dieselbe Unterkunft kann bei einem großen OTA 10–20% teurer sein als direkt.
Niedrigprovisions-Plattformen verbinden beides. Mit 5% Provision liegt der Preis nahe am Direktpreis, du behältst aber Zahlungsschutz, strukturierte Trust-Signale und einen Audit-Trail bei Problemen.
Die richtige Wahl hängt davon ab, wie gut du den Gastgeber kennst und wie viel Risiko du tragen willst. Bei unbekannten Zielen und längeren Aufenthalten ist der Plattformschutz den kleinen Aufpreis meist wert.